Fineart Photography, Photograher  Robert Ottohall : Fotograf Infrarot Fotografie: Schwarzweiss kombiniert mit Farbfotos/>
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Fotograf Robert Ottohall
Germany, D-72070 Tübingen, Appenbergstr. 23, Tel 0171 2869284

 

 

 

 

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Realität und Verfremdung

Vor dem Fotografieren kommt das Erkennen. Ein Motiv, auf den ersten Blick etwas ganz unscheinbares, kann so gesehen werden, dass es nach dem Fotografieren interessant wirkt und der Betrachter etwas Zeit aufwendet um es zu anzuschauen. Der Fotograf kann versuchen Andere zu veranlassen einen Teil der realen Welt mit seinen Augen zu sehen.  Er verfremdet, mit Hilfe der Fotografie die Realität, die jeder anders empfindet. Er kann auch versuchen mit seinem Bild eine Aussage zu verbinden. Ob er es bewusst macht oder mit künstlerischer Bewusstlosigkeit sei dahingestellt. Je besser seine Bilder sind, um so länger werden sie angeschaut. Verfremden könnte heißen, das Bild aus der gewöhnlichen Betrachtungsweise herauszunehmen und es anders, fremd zu gestallten.

Die Mittel, die der Fotograf anwendet um sein Motiv interessant, schön, provozierend darzustellen machen seine ganz spezielle Handschrift aus. Es gibt Regeln, die man in Lehrbüchern findet, die besagen, wie man bessere Fotos macht. Derjenige der Sie anwendet und kennt, wird sie auch gelegentlich brechen und später mit der Erfahrung seine eigenen Regeln dazu erfinden.

Diese Regeln, das Spiel mit der Unschärfe, Ausschnittswahl, der Einsatz der technischen Hilfsmittel  und die Nacharbeitung in der Dunkelkammer oder am Computer, ergeben als Endprodukt ein Bild und es ist umso besser je länger die Augen des Betrachters darauf verweilen.

 Dieses Bild ist auf  schon kurz nach der Aufnahme  verfremdet  umd wenn der Fotograf nachträglich diese Verfremdung steigert um seine Aussage zu verstärken so ist das, für den künstlerischen Fotografen, legitim und hat nichts mit der Manipulation der Wirklichkeit zu tun. Denn jeder sieht die Realität auf seine Weise. Der Fotoreporter muss sich da etwas zurückhalten um nicht in den Verdacht zu geraten z seine  „Seher“ zu stark beeinflussen. Er wird als nicht unbedingt zu einer Fotomontage greifen um seine Szene noch heißer zu erscheinen, aber mit einer bestimmten Aufnahmetechnik weiß er auch wie er das Sensationsbedürfnis seine Kunden zufrieden stellt.

Bei Portraits kann man versuchen das Authentische der  fotografierten Person zu treffen oder sie so zu fotografieren wie sie sich gerne sieht. Die so genannten Chokoladenseiten zu treffen. Die Verfremdung der Wirklichkeit wird durch die Wahl des geeigneten Ausschnitts, einer interessanten ungewöhnlichen Perspektiv und vor allem durch die Beleuchtung erreicht.

Aber um Verfremdung  mit den häufig angebotenen Filtern der Bildverarbeitung zu erreichen, kann leicht dazuführen dass das Bild „ausgelutscht“ und  gewöhnlich aussieht. Verfremdung muss  also dezent angewendet werden. Oder so massiv dass der Betrachter erschlagen wird.

Die Aussage „Kunst kommt von können“ trifft auf die alten Meister  die, die Realität möglichst genau nachzumalen wollten und mussten. Später kamen die Impressionisten, Expressionisten und Kubisten dazu,  die dem Kunstkonsumenten mehr Freiheit für seine Fantasie ließen. Durch Verfremdung der Realität hatte der Betrachter seine Fantasie einzuschalten. Die Bilder gefielen, weil es mehr Spielraum für die eigene Fantasie gab. Die abstrakte Malerei und die moderne Kunst gibt dem Kunstbetrachter noch mehr Freiheit, bis zu abstraktem "Exzess" mancher Bilder von Jackson Pollock .

 


Über Fotografie und Fotografen

 Ich kaufte mir eine neue Spiegelreflex-Kamera und mein Freund Horst-Helge wunderte sich. Und ich wunderte mich warum er sich wunderte
 Was war der Punkt?
Ganz einfach: da ich die Kamera kurz vor dem Lanzarote Urlaub kaufte, meinte er es wäre sinnvoller eine Filmkamera ( für das gleiche Geld ) zu kaufen.
 Aber ich wollte keine Filme machen sondern  fotografieren, Fotos machen, stehende Bilder ohne die bewegte Zeitkomponente eines Films. Natürlich gibt Filmen die Realität besser wieder als Fotografieren. Aber, wollte ich die Realität wiedergeben? Ja, zum Teil wollte ich gerade die tollen Motive auf Lanzarote festhalten. Bilder die ich bei uns nicht sehe. Palmen, Kamele, Vulkane. Jeder hat aber seine persönliche Realität. Auch  beim Sehen. Ein Film zeigt Bilder in einem Ablauf - Fotos sammeln  Eindrücke.

 Das Foto  hält den Augenblick fest und friert einen Ausschnitt der Realität so ein, dass es für den Betrachter  etwas besonders darstellt. So sollte es sein. Dieser Anspruch schlummerte schon damals in mir als ich noch die Fotografie mit Dilettantismus (mit Liebe) betrieb.

Man könnte sagen der Fotograf sammelt, wie der Clown Hans Schnier (Heinrich Böll ,Ansichten eines Clowns) , Augenblicke.

Oder er macht Fotos weil er neugierig ist wie die Dinge aussehen wenn sie fotografiert worden sind. (wer hat das gesagt?).

 Natürlich  knipsen wir auch, ohne Nachzudenken, und es kommen manchmal brauchbare Fotos dabei heraus. Auch die Lomografie hat ihre Reize. Wenn man aber  seine Kamera mit dem Anspruch gute Fotos zu machen einsetzt merkt man dass die Motive immer unspektakulärer werden und die Bilder mit der Zeit besser. Es ist ein „Learning by Doing“. Wenn man jahrelang wahllos Erinnerungs-Fotos produziert, dann tut sich Nichts, und die Qualität bleibt immer gleich.

Was ein gutes Foto auszeichnet ist schwer zu sagen. Jeder hat da seine eigene Sichtweise. Aber es gibt Kriterien die dem Betrachter  helfen zu  begründen wann ein Foto gut oder schlecht ist. ( in seinen Augen ).

 Vor allem muss der Betrachter dabei berücksichtigen für  welchen Zweck eine Fotografie gemacht wurde. Es ist ein großer Unterschied ob der Fotograf eine Architektur-Aufnahme, für den Zweck der Dokumentation, macht oder  ein raffiniert ausgeleuchtetes Glamourfoto mit künstlerischem Anspruch.

Für beide Arten gibt es Kriterien die das Werk als gut oder schlecht einstufen. Wie gesagt es ist sehr schwer zu sagen warum ein Bild gut oder schlecht ist, und um das mit den erwähnten Kriterien zu begründen ist ein gesonderter Aufsatz nötig.

Glücklicherweise gibt es so genannte „Legenden der Fotografie“ die einem Fotografen eine Orientierungshilfe geben können, unabhängig davon was der Zeitgeist gerade als gut befindet. Und, ein Kriterium für ein gutes Bild könnte sein: Ein Bild ist gut wenn es den Betrachter fesselt und zu einem Kommentar anregt oder seinen Zweck erfüllt.

 Dagegen könnte man sagen: „ Gerade die schlechte Bilder werden gerne Kommentiert“. Sind diese Bilder dann wirklich so schlecht? Schlecht, weil sich der Betrachter schockiert, provoziert oder abgestoßen fühlt?

Ich glaube nicht, denn ein Standard Blümchenfoto ist durch sein massenhaftes aufkommen schlechter. Manche Fotos sind einfach ausgelutscht. Sie erzeugen nicht mal ein müdes Lächeln beim Betrachter und höchstens einen Kommentar  wie „ Nicht schon wieder!!!“.

Damit wäre die Antithese angebracht: ein Bild ist schlecht wenn es bei 90% der Zuschauer keine Reaktion erzeugt oder wenn niemand seine Zweck erkennt.  Na ja, wie schon gesagt es ist nicht so einfach.

Bilder überfluten die Welt und jeder ist täglich mit Fotos und Filmen konfrontiert. Es stumpft ab. Man nimmt die Bilder nicht mehr bewusst wahr und selten  findet man eine Abbildung die fesselt. Die Werbung prägt die Bilderflut, und es sind gerade die Werbefotos die fesseln, schockieren. Damit erfüllen diese Fotos ein Kriterium, dass für eine gute Aufnahme anwendbar ist: Sie erregen Aufmerksamkeit. Sie werden kommentiert und damit bewusst wahrgenommen.

Die Werbung ist ein Produkt der Gegenwart oder die Gegenwart ein Produkt der Werbung?

Die  Werbung schleicht sich in das tägliche Leben ein und beeinflusst den Fotografen ganz intensiv. Manchmal merkt er es gar nicht. Werbung hilft verkaufen und muss im Trend liegen wenn sie ihren Zweck gerecht werden will

Auch gute Fotografen und Grafiker, besonders die Profis (die Fotografen die Geld mit der Fotografie verdienen) sind sehr empfindlich gegenüber diesem Einfluss der Werbung. Wenn sie verkaufen müssen, sind sie sicher  nur dann dabei wenn sie im Trend liegen. Wer macht die Trends? Artdirektoren, Artbuyer, Medien, die Verbraucher. Ein Trend ist kurzlebig und  für die künstlerische Qualität gefährlich

Der Amateurfotograf der seine Bilder für Fotozeitschriften und Wettbewerbe schießt schüttelt manchmal den Kopf über die Entscheidung der Jury und er wundert sich manchmal über die Portfolios bekannter Fotografen die in den Zeitschriften vorgestellt werden.

 Hier sind auch Trends spürbar und auch der Amateur passt sich an. Wenn er mitmischen möchte  ist er  gefährdet seinen persönlichen Stil zu verlieren.

Nur der normale Verbraucher ist dagegen gefeit. Denn er knipst frei.

Fast jeder  benutzt eine Kamera  und im Herbst werden Tonnen von Aufnahmen beim Photodiscounter aussortieret. Man muss ja nur die Bilder zu bezahlen die was geworden sind. Der Rest ist Müll. 

Die Digital Kamera ist da umweltfreundlicher. Wir können hunderte Aufnahmen machen, sofort löschen ohne das Fachlabor zu bemühen.  Kein Papier- und nur die Guten werden aufbewahrt, gedruckt oder am Bildschirm betrachtet. Revolutionär und Umweltfreundlich.

Die digitale Fotografie boomt und verdrängt die guten alte Filme in eine Nische in der heute auch die Schwarzweiß-Fotografie schlummert.

Die Bearbeitung der Bilder im Computer erschließt neue Wege und ersetzt/erleichtert die altbewährte  Arbeit in der  Dunkelkammer. Es ist leicht die Fotos zu manipulieren und jeder wird heute nicken, wenn ich sage die Fotografie bildet nicht die nur Realität ab sondern die Fotografie zeigt uns die Realität wie sie sein könnte oder wie der Fotodesigner sie gerne hätte.

Die  sog. „digitale Fotografie“  oder besser „Computer Unterstützte Fotografie“, kann die Qualität der Bilder nicht unbedingt verbessern. Sie erleichtert nur die Arbeit, ist schneller als konventionelle Arbeitsmethoden und bringt Vorteile für den Fotografen, die er mit der alten Technik nicht bekommen kann. ( z.B. ISO-Einstellung, automatischer Weißabgleich).

Und es ist billiger  mit der neuen Technik Fotos zu produzieren

Sicher ist es unwesentlich ob wir digital oder analog Fotografieren. Das Endprodukt das „stehende Bild“ ist auf dem Papier oder Bildschirm ist entscheidend . Ein Augenblick, den wir erlebt und für das Auge gestaltet haben.

Anders gesagt: die Fotografie konzentriert unser Auge auf besondere Aspekte der visuellen Eindrücke (deutsch: Bilder) die wir nicht mehr bewusst wahrnehmen. Sie dokumentiert Situationen und Stories, kurz und prägnant, mit Hilfe einer Aufnahme.

Fotografie konzentriert und schwafelt nicht. Und – auch wenn keine besondere Aussage hinter einem Foto verborgen ist- sie sollte etwas Darstellen. Etwas besonders, ob schön oder hässlich. Kunst als erkennen von Form durch gestallten von  Form ( Weizsäcker)

 Ich bin auch immer sehr neugierig zu sehen wie etwas aussieht wenn es fotografiert wurde.( G.Winnograd ?)

Es ist immer anders als man erwartet

 

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Fotograf  , Fotograf bei Wikipedia

Was Wikipedia zum Thema Fotograf schreibt:

Beruf

Die Bezeichnung Fotograf(in) ist in Deutschland und Österreich als handwerkliche Berufsbezeichnung geschützt. Nicht-handwerkliche, professionelle Lichtbildner haben dementsprechend andere Berufsbezeichnungen wie z.B. Bildjournalist, Dipl.-Photodesigner oder Werbefotograf.

Die verschiedenen Berufsfelder unterscheiden sich allerdings erheblich. So ist die Domäne der Handwerksfotografen eher das Anfertigen von Hochzeitsfotos, Passbildern und ähnlichen Studioportraits.

Der Bildjournalist erstellt in enger Zusammenarbeit mit den schreibenden Kollegen Bild-Geschichten. Einer der berühmtesten Vertreter dieser Kategorie ist James Nachtwey. Eine der wichtigsten Auszeichnung für diese Fotografengruppe ist die jährlich verliehen Auszeichnung "WORLD PRESS PHOTO".

Der Diplom-Photodesigner, durch ein Studium graduiert, setzt seinen Schwerpunkt in der konzeptionellen Ausarbeitung von fotografischen Themen. Seine Arbeitsbereiche sind häufig die Werbung und die freie Kunst- und Autorenfotografie.

Der Werbefotograf arbeitet für den kommerziellen Markt. Er arbeitet mit aktuellen Trends und schafft möglicherweise auch neue, die am Ende sogar in den Olymp der zeitgenössischen Kunst aufgenommen werden. Beispiele hierfür sind die Werbekampagne des Fotografen Oliviero Toscani für Benetton sowie die Fotografien von Helmut Newton, Peter Lindbergh oder Guy Bourdin.

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